Bautagebuch

Der Erste Kontakt

Ein Bauinteressent kontaktiert uns per Mail und bittet um ein Angebot gemäß seiner handschriftlichen Skizzen die als Anlage beigefügt waren.
Es erfolgt ein Rückruf unsererseits, da noch die Wandstärken wegen dem angestrebten Energiestandart abgeklärt werden müssen, ebenso wird der Bauort mitgeteilt.

Die Erstberatung

Das Bausatzangebot ist erstellt und gemeinsam wird es besprochen und die einzelnen Positionen durchgegangen. Weiterhin erfolgt eine Beratung mit unserem Architekt, was man an den Skizzen des Interessenten optimieren kann.

Der Architekt klärt sodann mit dem zuständigen Bauamt die Bebaubarkeit des Grundstückes ab und teilt das Ergebnis dem Interessenten mit.
Nach Erstellung einer Kostenschätzung und Rücksprache mit seiner finanzierenden Bank und deren Zusage unterschreibt der Bauinteressent nun den Bausatzvertrag incl. Lieferung der Neoporschalsteine, Styropordecken und Styropordachstuhlelementen. Weiterhin ist die Baubetreuung enthalten, der Bauantrag, die Werkplanung und die statische Berechnung. Das Baugesuch kann nun erstellt werden.

Die Werkplanung

Der eingereichte Bauantrag wird am 02.11.16 genehmigt vom Bauamt zugestellt. Nun geht es schnellstmöglich weiter mit der Werkplanung. Derselbe Bauplan, jedoch im Maßstab 1:50 (also doppelt so groß wie im Bauantrag) wird angefertigt. Das ist der Plan, der nur für die Baustelle benötigt wird. Darin sind alle Maße und alle technischen Informationen für den Bauherr und für Handwerker. Je mehr Informationen darin enthalten sind – umso besser!

Zeitgleich wird die statische Berechnung in Auftrag gegeben. Nach deren Fertigstellung wird der Werkplan noch einmal an die Statik angepasst, bzw. um deren Angaben ergänzt.

Das Bausatzhaus

Die wärmegedämmte Bodenplatte für das Bausatzhaus (ohne Kellergeschoss) wurde heute durch den Bauunternehmer fertiggestellt. Es handelt sich um eine biegesteife Bodenplatte, Stärke 25,0 cm auf 35,0 cm Glasschaumschotter. In Verbindung mit 35,0 cm Schaumglasschotter unter der Bodenplatte und 10,0 cm Styrodur® unter dem Estrich erreichen wir hier einen U-Wert von 0,133 W/m²K; optimal für ein Passivhaus.

Die Bodenplatte wurde von der Bauleitung nivelliert und eine maximale Abweichung von 1,1 cm vom tiefsten zum höchsten Punkt festgestellt. Diese Abweichung ist bei einer Hausgrundfläche von 11,00 x 10,00 m völlig ok. Für unsere Schalsteine brauchen wir somit derzeit keinen weiteren Ausgleich. Wie wir die 1,2 cm ausgleichen, wird später beim Versetzen der Schalungssteine näher erläutert.

Weiterhin kontrolliert die Bauleitung noch einmal die Einhaltung der Maße der Abwasserrohre (KG-Rohre), sodass diese perfekt in die Hohlkammern unserer Neoporsteine (Neopor®)hinein passen. Auch das Erdleiterband wird kontrolliert, damit dieses später im Schalungsstein nach oben geführt und im Sicherungskasten angeschlossen werden kann.

Die Bodenplatte

Die wärmegedämmte Bodenplatte für das Bausatzhaus (ohne Kellergeschoss) wurde heute durch den Bauunternehmer fertiggestellt. Der Bauherr hat diese sinnvollerweise durch einen ortsansässigen Bauunternehmer ausführen lassen. Es handelt sich um eine biegesteife Bodenplatte, Stärke 25,0 cm auf 35,0 cm Glasschaumschotter. In Verbindung mit 35,0 cm Schaumglasschotter unter der Bodenplatte und 10,0 cm Styrodur® unter dem Estrich erreichen wir hier einen U-Wert von 0,133 W/m²K; optimal für ein Passivhaus. Alternativ werden XPS-Platten geliefert als Wärmedämmung unter der Bodenplatte.
Die Bodenplatte wurde von der Bauleitung nivelliert und eine maximale Abweichung von 1,1 cm vom tiefsten zum höchsten Punkt festgestellt. Diese Abweichung ist bei einer Hausgrundfläche von 11,00 x 10,00 m völlig ok. Für unsere Schalsteine brauchen wir somit derzeit keinen weiteren Ausgleich. Wie wir die 1,2 cm ausgleichen, wird später beim Versetzen der Schalungssteine näher erläutert.

Weiterhin kontrolliert die Bauleitung noch einmal die Einhaltung der Maße der Abwasserrohre (KG-Rohre), sodass diese perfekt in die Hohlkammern unserer Neoporsteine (Neopor®)hinein passen. Auch das Erdleiterband wird kontrolliert, damit dieses später im Schalungsstein nach oben geführt und im Sicherungskasten angeschlossen werden kann.

Die Schalsteine für das Bausatzhaus werden angeliefert

Die Schalsteine für das Bausatzhaus werden angeliefert. Der Kunde weiß bereits seit längerer Zeit das genaue Anlieferungsdatum. Die genaue Uhrzeit gibt der Fahrer des LKW` s dem Bauherr telefonisch durch, wenn er noch ca. 2 Stunden Fahrt bis zur Baustelle hat.

Die Schalungssteine sind in Folie eingeschweißt und können leicht von Hand entladen werden. Der Bauherr mit seinem Sohn und Bruder entladen den Lastzug (einer steht auf dem Lastzug und bringt die Paletten, die anderen beiden tragen die Paletten bis auf die Bodenplatte). In jedem Pack befinden sich 15 Neoporsteine (Neopor®) für das Passivhaus. Dabei sind natürlich auch die Neopor® L- Elemente für die Deckenrandschalung und die U-Elemente für die Stürze der Fenster und Türen. Ebenso die Höhenausgleichselemente für die tragenden Wände und die Eckeinschubelemente zum Verschließen der Hausecken und der Fenster- und Türleibungen.

Das Anlegen der ersten Schichten:

Der Baubetreuer erreicht nach seiner längeren Anfahrt gegen 09:15 die Baustelle. Zur Sicherheit hat er sein Nivelliergerät dabei und nivelliert noch einmal die Bodenplatte – zur Sicherheit. Das Nivellement ergibt eine Abweichung von knapp einem Zentimeter von dem höchsten zum tiefsten Punkt der Bodenplatte: Absolut perfekt! Kompliment an den Bauunternehmer!

Als nächstes werden die genauen Punkte der Abwasserrohre kontrolliert, die aus der Bodenplatte ragen zur weiteren Verlegung in den Schalsteinen. Diese Maße müssen stimmen! Diese Maße sind auch im Werkplan hinreichend angegeben.
Da keine Anschlusseisen in der Bodenplatte enthalten sind, kann man mit besandeter Bitumenpappe als Abdichtung der Schalungssteine zur Bodenplatte hin, arbeiten. Diese wird ausgerollt an allen Aussenwänden (40,0 cm stark) und an allen tragenden Innenwänden (25,0 cm stark). Dabei soll die Bitumenpappe etwas breiter sein.

Im Werkplan ist bereits festgelegt, an welcher Hausecke begonnen wird. Man beginnt nicht wie beim herkömmlichen Mauerwerk an mehreren Ecken und mauert dazwischen zu, sondern man beginnt in einer Ecke und geht dann rundum.

Teilweise müssen die Neoporsteine in der Länge geschnitten werden. Ein 25,0 cm-Raster in den Bauplänen (Wände, Fenster, Türen…) ist optimal, ein 5,0 cm Raster ist aber mindestens erforderlich. Dies erfolgt mit einem Styroporschneidegerät das so groß ist, dass der ganze Stein hineinpasst. Der heiße Draht schneidet den Stein so schnell und  perfekt dass er aussieht wie aus der Fabrik.

Die abgeschnittenen Teile werden nicht entsorgt – irgendwann braucht man auch diese.
Wenn die ersten 3 Reihen der Schalsteine rundum angelegt sind, werden sie ausgerichtet. Ebenfalls im Werkplan sind die Diagonalen der einzelnen Räume eingetragen, sodass man mit Hilfe des Lasermeters nun die ersten 3 Steinreihen der Neoporsteine so rücken kann, dass alle Wände rechtwinklig angeordnet sind.

Wer möchte, kann nun die Hausecken der Schalsteine innen mit ein paar Schippen Beton fixieren, das muss aber nicht sein.

Weiter geht es mit den weiteren Schichten. Von nun an muss nicht nur an die Türen, sondern auch an die Fenster gedacht werden und an die darüber anzuordnenden hochwärmegedämmten Rolladenkästen.

Die Eckeinschübe der Schalungssteine werden an Fenster- und Türleibungen nur einfach eingesetzt – an den Hausecken jedoch 4-fach, damit die Stärke des Neopors auch dort genauso dick ist, wie an den übrigen Steinen.
Wenn die Wände geschosshoch aufgesetzt sind, werden die verstellbaren Richtstützen angebracht, damit die Wände nicht schief werden beim Betoniervorgang. Alternativ kann man Holzstützen verwenden.

Der Bauleiter kontrolliert vor Ort vor dem Betonieren die Ausrichtung der Wände sowie die eingelegten Eisen an den Fenster- und Türstützen, ob diese genau nach Statik eingelegt wurden. An den Kunststoffstegen der Neoporsteine befinden sich Einkerbungen, in die die Eisen eingelegt werden.
Wenn gemäß dem Bauleiter alles ok und abgenommen ist, kann der Transportbeton für die Schalsteine bestellt werden.

Verfüllen der Schalsteine

Gegen 09:30 wird der Transportbeton mit Pumpenfahrzeug angeliefert. Für das Bausatzhaus kann nun die Verfüllung der Neoporsteine beginnen. Der Pumpenfahrer steht neben dem Bauherr auf dem Gerüst und steuert mit seiner drahtlosen Fernbedienung die Betonpumpe. Der Bauherr beginnt in einer Wandecke solange bis sich ein Betonhügel bis Oberkante Wand aufgeschichtet hat, dann wird der Betonschlauch ca. 2,00 m weiter gefahren und dort ebenfalls der Beton in den Schalungssteinen aufgeschichtet. Für diese Etage werden ca. 19 m³ Beton benötigt. Das ergibt ca. 3 Betonfahrzeuge mit Pumpe.

Wenn mit dem herkömmlichen Beton C20/25 alle Schalsteine verfüllt sind, ist der Betoniervorgang abgeschlossen. Der Beton muss nicht gerüttelt werden. Das Rezept ist so beschaffen, das dies nicht mehr nötig ist. Die ganze Verfüllaktion hat ca. 2,5 Stunden gedauert.

Die Pumpen werden vor Ort gereinigt und fahren dann wieder ins Werk zurück.
Für heute sind die Arbeiten abgeschlossen. Der Bauherr streicht die Oberkante des Betons noch mit der Oberkante des L-Elementes glatt, damit darauf morgen früh die Deckenelemente glatt verlegt werden können. Der Beton in den Styroporsteinen ist bis dahin soweit ausgehärtet.

Verlegen der Deckenelemente

Der Bauherr ist mit seinem Sohn gegen 10:00 Uhr an seinem Bausatzhaus zum Verlegen der Dachstuhlelemente. Diese sind bereits auf korrekte Längen geschnitten und legen sich von den Aussenwänden in Richtung tragende Innenwand. Die Spannweiten sind dabei nicht größer als 6,00 m damit es wirtschaftlich bleibt und nicht zuviel Aufbeton auf die Styropor® Deckenelemente gegossen werden muss.

Der Bauherr nimmt sich den Deckenverlegeplan zur Hand und sucht anhand der darauf bezeichneten Positionen die richtigen Elemente. Die einzelenen Elemente sind immer 60 cm breit und so lange wie man sie braucht. Zu zweit fällt das Positionieren der Elemente auf den Schalungssteinen leichter und mehr und mehr schließt sich die Decke indem ein Element neben das andere gelegt wird.

Man braucht keine Angst zu haben, dass ein Element durchbricht. Damit das nicht geschieht, sind 2 Stahl-Z-Elemente in jedes Deckenelement werkseitig eingelassen. Diese beiden Stahl-Z-Elemente erfüllen keine statische Funktion. Die statische Funktion erfüllen die Gitterträger die nun im Anschluss auf die Stöße der Deckenelemente gelegt werden. Hierzu werden unter die Gitterträger Kunststoffteile angeclips, sodass der Beton auch unter die Gitterträger beim Verfüllen laufen kann.

Im Bereich der Treppe werden sogenannte Negativstreifen verlegt. Das sind keine Deckenelemente, sondern dünnere Styroporplatten, sodass aus statischen Gründen mehr Aufbeton in diesem Bereich verbaut werden kann.

Wenn alle Styropor® Deckenelemente und alle Gitterträger verlegt sind, werden dünne Baustahlmatten über den Deckenelemente verlegt mit entsprechender Überlappung. Danach wird der Bauleiter bestellt – die Decke kann am darauffolgenden Montag vor dem Betonieren durch den Bauleiter abgenommen werden.

Anlegen der ersten Steinreihen:

Die neu betonierte Styropordecke ist bereits soweit ausgehärtet, dass man sie begehen kann.

Heute werden nun die ersten Reihen Schalungssteine auf die Decke gesetzt. Die Decke wird zunächst noch einmal mit dem Digitalnivelliergerät nivelliert, damit man sicher sein kann, dass die Styropordecke kein Gefälle hat.

Das Nivellement ergibt 1,2 cm Höhenunterschied vom höchsten zum tiefsten Punkt. Das ist ok.
Nun wird die erste Hausecke mit den Passivhaus-Neoporsteinen angelegt und die Ecken jeweils mit den Eckeinschüben verschlossen, damit beim Verfüllen der Beton dort nicht heraus läuft. In jeden Schalstein kommen 3 Eckeinschübe, damit dort keine Wärmebrücke entsteht.

Von dieser Ecke an, geht es nun reihum bis man wieder an dieser Ecke angelangt ist. 3 Reihen stehen schnell und nun werden die Schalungssteine anhand der Diagonalen die im Werkplan vermerkt sind, ausgerichtet. Sobald dies geschehen ist, werden die Hausecken mit einigen Schaufeln Beton in den Schalsteinen fixiert.

Im Anschluss werden die Wände weiter mit den Neoporsteinen hochgeführt bis zur Geschosshöhe von 2,75 m. Auch hier kommt wieder das Styroporschneidegerät zum Einsatz, mit dem die geschnittenen Styroporsteine aussehen, wie aus der Fabrik. Die Giebelschrägen werden nun anhand der Schlagschnur an den Schalungssteinen angezeichnet und anschließend mit dem Elektrofuchsschwanz entsprechend schräg abgeschnitten. Das Styroporschneidegerät eignet sich hierfür nicht, da teilweise die Kunststoffstege der Neoporsteine durchtrennt werden müssen.

Jetzt ist es Zeit für die Styroporwände auch horizontal auszurichten. Dies kann mit Holzstützen oder aber mit verstellbaren Montagestützen erfolgen. Diese Montagestützen werden ohne Dübel auf der Decke fixiert und anschließend auf der Innenseite der Schalungssteinen. Nun kann an der verstellbaren Querstrebe der Montagestütze die Wand ausgerichtet werden.

Die Montagestützen sind auch mit Streben und Holzbohlen begehbar und somit zum Verfüllen der Steine ideal.
In die U-Schalen der Neoporsteine wurde wie im vorherigen Geschoss ebenfalls die Eisenkörbe eingelegt als Armierung der Fenster- und Türstürze. Weitere Eisen kommen nicht in die Styroporsteine. Über die U-Elemente werden die Rolladenkästen verbaut, passend mit dem Maß 40,0 x 25 cm.

An den Stellen an den die 2 Mittelpfetten in die Styroporsteine eingelegt wird, kommen Styroporklötze mit einem Maß etwas größer als die Mittelpfette. Nach dem Betonieren der Schalsteine werden diese Styroporklötze wieder entfernt und die beiden Mittelpfetten eingebaut.

Einbau der Dachstuhlelemente:

Nachdem das Dachgeschossmauerwerk mit Beton verfüllt ist – ebenso wie das Erdgeschossmauerwerk (wir verzichten hier deshalb auf eine erneute Beschreibung), können die Styropor®-Dachstuhlelemente heute verlegt werden, damit der Bau „regensicher“ wird. Danach kann kommen was will… schlecht genug ist das Wetter bereits… 🙂
Wir sind heute zu zweit und beginnen gegen 09:40 Uhr.

Fuss-, Mittel- und Firstpfette sind bereits in die dafür vorgesehenen Einsparungen der Neopor®-Schalsteine eingelegt und verankert. Die Pfetten sind auch auf ihren Außenseiten gefast (abgeschrägt), damit sich die Dachstuhlelemente nicht in die kantigen Holzecken hineindrücken, sondern satt aufliegen und dort auch kraftschlüssig verschraubt werden können.

Wir haben uns entschlossen, die Lattung bereits auf die Dachstuhlelemente aufzuschrauben, während diese noch auf der Erde liegen. Das ist mit Sicherheit bequemer, als diese erst auf dem Dach aufzuschrauben, wobei das von den Bauherren unterschiedlich gehandhabt wird.

Damit man jeweils die Schenkel der Stahl-Z-Elemente findet, erst recht, wenn die Dachelemente schon auf dem Dach verschraubt sind, sieht man bei dem oberen Schenkel oben auf dem Dachstuhlelement eine ca. 1 mm starke Erhöhung in dem Bereich, wo der obere Schenkel verläuft – man sieht also immer, wo der obere Schenkel verläuft. Diesen Schenkel benötigt man, um die Dachlatten aufzuschrauben (wir haben sie ja bereits auf der Erde liegend, aufgeschraubt)

Ebenso ist bei dem unteren Schenkel, den man benötigt um das Element auf die Pfetten aufzuschrauben und um evt. die Decke abzuhängen, eine gestrichelte Styroporlinie zu erkennen. Man sieht also immer – auch im bereits eingebauten Zustand – wo die Bewehrung ist.
Die beiden Stahl-Schenkel sind versetzt, sodass man immer freien Zugang zum jeweils benötigten Stahl-Schenkel hat.

Jedes Styropor®-Dachstuhlelement ist 51 cm lang und (bei uns) 6,20 m lang (diese Styropor®-Dachstuhlelemente gibt es natürlich in allen Längen).
Unsere Dachstuhlelemente wiegen pro Stück ca. 36 kg (6 kg/m), sodass sie von 2 Leuten bequem und ohne Kran oder andere Hebewerkzeuge auf die Pfetten gehoben werden können.
Wir beginnen die Verlegung von der linken Dachseite aus. Das erste Element wird nun an seinem unteren Stahl-Z-Schenkel (ebenfalls nur an seinem linken Stahl-Z-Schenkel) mit dem mitgelieferten Werkzeug und den selbstdurchbohrenden Schrauben (das sind Bohrer und Schrauben zugleich) auf Fuss-, Mittel und Firstpfette verschraubt.

Der rechte Stahl-Z-Schenkel wird noch nicht verschraubt. Zuerst wird ein zweites Dachstuhlelement über das Erdgeschoss auf das Dach gehoben und in das erste Element mit seiner Nut- und Federverbindung hineingeschoben. Erst dann wird das erste Element auch an dem 2. Stahl-Z-Profil auf den Pfetten verschraubt. Hätten wir das 1. Z-Profil bereits komplett verschraubt ohne das 2. Dachelement hinein zu schieben, wäre uns das nicht mehr gelungen, da die Schrauben das Dachelement fest nach unten auf die Pfetten drücken.

Gegen 17:10 beenden wir die Arbeit. Alle Dachstuhlelemente sind aufgeschraubt. Der Dachstuhl ist nun statisch stabil und bereits dicht wegen der Nut- und Federverbindung. Reinregnen wird es ab sofort nicht mehr…
Das selbstklebende Band mit dem wir die Stöße der Dachstuhlelemente überdecken müssen, bräuchte man rein theoretisch wegen der Nut- und Federverbindung nicht, aber vom Hersteller ist es so vorgeschrieben, also werden wir es am kommenden Montag auf den Elementen verkleben.

Für heute ist jedenfalls Schluss und ein frohes Ereignis, das Richtfest kann vorbereitet werden 🙂

Styrodur® und Neopor® sind eingetragene Warenzeichen der Firma BASF AG

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